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Seit Februar 1999 wurde das Abrechnungsprogramm
speziell für Heilpraktiker über Einhunderttausend
Mal in deutschen Praxen installiert – was für ein
Erfolg! Von der Kleinpraxis des Berufseinsteigers bis
zur Großpraxis mit mehreren Angestellten und vielen
10.000 Euro Umsatz sind alle dabei. Offenbar erfüllt
das Programm nicht nur alle Anforderungen, sondern auch
die Erwartungen der Anwender. Denn das Programm alleine
ist es nicht, was den Menschen so positiv auffällt,
es ist die Philosophie, die dahinter steht: Solidarität
unter Heilpraktikern. Denn bei SoliPrax arbeiten HeilpraktikerInnen
mit eigener Berufserfahrung und unterstützen aktive
KollegInnen in deren täglicher Praxisarbeit – und
zwar für kleines Geld. Das geht deshalb so gut,
weil die Industrie mit Werbegeld die Programmierung
unterstützt, das Programm selbst jedoch frei von
Werbung bleibt. Das ist einmalig, denn das gibt es in
der Kombination sonst nirgendwo in Deutschland. Und
genau das macht SoliPrax so attraktiv für HeilpraktikerInnen
– schon seit 13 Jahren.
Wie alles begann
Am 1.4.1998 wurde SoliPrax als Marke eingetragen,
das war vor etwa 4.444 Tagen – und das ist kein Aprilscherz!
Die erste kostenlose CD wurde im Februar 1999 versandt,
und auf diese folgten bis heute über Einhunderttausend
weitere Exemplare. Unter der Dusche hat alles angefangen.
Die Erkenntnis, was dem Berufsstand
gut tun würde, kam mir schon während meiner
Ausbildung in Bochum, Mitte der 80er Jahre, morgens
beim Duschen: Solidarität untereinander! Doch erst
viel später, nach 10 Jahren Berufspraxis, habe
ich mich dazu entschieden, selber etwas dafür zu
tun. Mit dem festen Willen, die Solidarität unter
Praxisinhabern zu fördern, habe ich SoliPrax gegründet.
Um dieses Ziel zu unterstützen, habe ich damals
das Abrechnungsprogramm speziell für uns Heilpraktiker
entworfen, und angefangen es selbst zu programmieren.
Weil das neben der Arbeit in meiner Praxis jedoch zu
langsam voran ging, habe ich mir einen Programmierer
geholt, der meine Vorgaben umgesetzt hat, und ihn mit
Werbegeldern der Industrie bezahlt. Dadurch konnte ich
die Praxis-Software kostenlos anbieten und so entstand
die erste SoliPrax-CD.
So ging die Erfolgsgeschichte von SoliPrax weiter
Im Laufe der Zeit wollten immer mehr HeilpraktikerInnen
gerne mit dem SoliPrax-Programm arbeiten und die Anforderungen
an die Software wurden auch immer anspruchsvoller. So
stieg die Auflage von anfangs 1.500 Exemplaren auf über
12.000 CDs, und es gibt mitlerweile sogar etliche Programm-Erweiterungen.
Denn der Bedarf an speziellen Dienstleistungen stieg
immer weiter. Großes Interesse gab es an Themen
wie die Liquidität der Praxis, die Akquise neuer
Patienten und billiger Buchhaltung. Das habe ich erkannt,
und heute bietet SoliPrax für diese Anforderungen
eigene Lösungen. Für mehr Liquidität
sorgt die Abrechnungsstelle, neue Patienten sind im
Internet über unser Suchportal zu gewinnen, und
mit dem neuen Buchhaltungsmodul lassen sich auch endlich
die Kosten für den Steuerberater sparen. Das sind
alles Projekte von Heilpraktikern für Heilpraktiker,
also Aktivitäten, die etwas mehr Solidarität
in unser Arbeitsleben bringen, weil diejenigen von uns,
die mehr können oder wissen, andere daran teilhaben
lassen. Darauf bin ich sehr stolz.
Was die Zukunft bringt
Natürlich wissen wir auch nicht genau, was
die Zukunft uns bringen wird, doch wir wissen ganz genau,
welches unsere nächsten Schritte sein werden: Das
SoliPrax-Team arbeitet derzeit an einem Fortbildungskonzept.
Möglichst viele praxisrelevante Themen sollen für
jeden, der sich fortbilden will, jederzeit verfügbar
und leicht verständlich angeboten werden. Dafür
müssen die verschiedensten Themen heilpraktikergerecht
aufbereitet werden. Wieder werden erfahrene HeilpraktikerInnen
ihr Wissen anderen verfügbar machen, denn in einer
Gemeinschaft profitieren alle davon, wenn jeder Einzelne
besser wird. Keine leichte Aufgabe, aber ein anspruchsvolles
Projekt – wie üblich. Eben typisch SoliPrax.
Feb.2011
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